Dachsanierung mit PUR-Dachspritzschaum: Hier beantworten wir Ihre Fragen


                          zurück zur Startseite E-Mail an ISOPOL-Dachsanierung

ISOPOL®-Dachsanierung
Dem Stand der Technik immer einen Schritt voraus




  Titelseite
  Kontakt zu uns
  Fragen
  SiteMap
  News
______________
______________
   Elastomer-
   Dachsanierung
  Flachdach
  Altschaum
  Blechdach
  Rostschutz
  Bitumendach
  Industriedach
 
______________
  Projekte und
  Referenzen
  Blechdach
  Shed-Dach
  Raffinerie
  Kalzip-Dach
  Keramion
 
   
______________
  Werkstoffe
  PUR-Schaum
  Elastomer
 
______________
  Schaumanlagen
  Reactor
  PURCAT
 
______________
  Downloads
  Gutachten
 
 
   Impressum

  ...Dachsanierung
                                Häufig gestellte Fragen:

Polyurethan-Ortschaum

Wie lange hält erfahrungsgemäß ein geschäumtes Dach?
Kann ein geschäumtes Dach begangen werden?
Kann man eine Dachterrasse schäumen und als solche nutzen?
Welchen Einfluss hat eine Beschäumung auf die Statik?
Ist der Polyurethanschaum wasserdicht?
Ist Polyurethanschaum im Falle von Abriss Sondermüll?
Enthält Polyurethanschaum gesundheitsschädliche Stoffe?
Wie sollte der Untergrund beschaffen sein?
Kann ich eine Schaumisolierung selbst durchführen?
Welche Schichtstärke ist erforderlich?
Welche Vorbereitungen sind bauseits zu treffen?

Warum warnt mich mein Dachdecker vor einer Dachbeschäumung?
Was heißt "dachabdichtende Wärmedämmung"?
Picken Vögel Löcher in das geschäumte Dach?
Und was kostet das?

Polyurethan-Elastomer MARISEAL

Was ist Elastomer?
Wie wird Elastomer verarbeitet?
Welche Anforderungen werden an den Untergrund gestellt?
Wie lange hält MARISEAL?
Welche Farben sind erhältlich?
Muss MARISEAL auf Dächern mit Vollarmierung verarbeitet werden?
Kann Elastomer ein durchfeuchtetes Schaumdach retten?
Kann Elastomer zur Abdichtung von Balkonen und Terrassen eingesetzt werden?
Ist MARISEAL als Dachabdichtung mit konventionellen Folien vergleichbar?
Worin besteht der Unterschied zwischen MARISEAL 250 und MARISEAL 200?
 

Wie lange hält erfahrungsgemäß ein geschäumtes Dach?
Polyurethanschaum ist nicht UV-stabil. In der Praxis heißt das, durch die Sonne würde der Schaumstoff langsam zerstört, wenn er nicht vor UV-Einwirkung geschützt wird. So lange der UV-Schutz intakt ist, verändert sich der Schaum nicht. Konventionelle UV-Schutzfarben, meist als Dispersionen verfügbar, müssen in relativ kurzen Abständen erneuert werden. Das wollen wir unseren Kunden nicht zumuten. Deshalb verwenden wir fast ausschließlich als Endbeschichtung Elastomer! Die ältesten geschäumten Dächer sind ca. 40 Jahre alt. Übrigens, alte Schaumdächer, die noch mit konventionellen Farbanstrichen behandelt sind, können in den meisten Fällen mit Elastomer nachbe-handelt werden!

Kann ein geschäumtes Dach begangen werden?
Grundsätzlich ja. Ein Dach muss zu Wartungs- und Kontrollzwecken begehbar sein. Bei Begehen sollte aber darauf geachtet werden, dass Schuhwerk mit möglichst weichen Sohlen getragen wird. Wenn auf dem Dach z.B. eine Leiter aufgestellt werden soll, muss unter der Leiter eine Lastverteilung (Bretter) vorgesehen werden.

Kann man eine Dachterrasse schäumen und als solche nutzen?
Grundsätzlich ja, es müssen aber Vorkehrungen getroffen werden, dass der Schaum mechanisch nicht beschädigt wird. Hier eignen sich z.B. Holzböden als Nutzfläche oder Steinplatten auf sandgefüllten Säckchen verlegt. Punktbelastungen durch Tische und Stühle müssen vermieden werden.

Welchen Einfluss hat eine Beschäumung auf die Statik?
In der Regel keinen. Bei der Beschäumung von Dächern wird das Flächengewicht pro m² um etwa 2,5 Kg erhöht. Da der Schaumstoff aber im Prinzip selbsttragend ist, wird die Statik in vielen Fällen eher verbessert. Mit der Beschäumung wird ein Verbundelement hergestellt.

Ist der Polyurethanschaum wasserdicht?
Ja. Der fertige Schaumstoff ist wasserdicht, verfügt aber über eine ausgezeichnete Diffusionsfähigkeit (atmungsaktiv). Bei richtiger Verarbeitung beträgt die max. Wasseraufnahme 5Vol.%.

Ist Polyurethanschaum im Falle von Abriss Sondermüll?
Nein. Polyurethanschaum wird aus 2 Komponenten hergestellt. Nach der Reaktion der beiden Komponenten ist der Schaumstoff chemisch gesehen völlig neutral. Bei der Abfallentsorgung wird er wie gewöhnlicher Hausmüll behandelt.

Enthält Polyurethanschaum gesundheitsschädliche Stoffe?
Nein. Der fertige Schaum ist chemisch völlig neutral. Er enthält keinerlei Stoffe, die im Laufe der Zeit austreten und Gesundheitsschäden verursachen können. Übrigens: Polyurethan finden Sie in verschiedenen Formen im Alltagsgebrauch überall: als "Schaumgummi", im Fahrzeugbau (Armatu-renträger, Sitze, Polster etc.), in der Medizin (Prothesen), Industrieboden, Isolierung bei Kühlschrank und Kühltruhe etc.

Wie sollte der Untergrund beschaffen sein?
Der zu beschäumende Untergrund sollte sauber (meist genügt besenrein), fest (keine losen Teile) und trocken sein. Trocken ist dabei der wichtigste Punkt, weil das flüssig aufgespritzte Reaktionsgemisch mit Feuchtigkeit reagieren würde.

Kann ich eine Schaumisolierung selbst durchführen?
Nein. Für die Verarbeitung ist eine relativ aufwendige Maschinentechnik erforderlich. Die von uns verarbeiteten Schaumsysteme sind immer zweikomponentig. Über die Verarbeitungsmaschine werden die beiden Ausgangsrohstoffe exakt dosiert, beheizt und über 100 m lange Schlauchleitungen der Spritzpistole zugeführt.

Welche Schichtstärke ist erforderlich?
Die Schichtdicke richtet sich nach dem gewünschten Ergebnis. Wenn das Ziel eine zuverlässige Abdichtung ist und Wärmedämmung keine Rolle spielt, genügt eine Beschichtungsdicke von 15 bis 20 mm, bei Wärmedämmung beträgt die Mindestdicke 35 mm. Es kann je nach Erfordernis jede gewünschte Schichtdicke aufgetragen werden.

Welche Vorbereitungen sind bauseits zu treffen?
Der Bauherr muss dafür sorgen, dass genügend Strom bereitsteht: 380V/32A. Darüber hinaus muss der Bauherr dafür sorgen, dass während der Verschäumungsarbeiten keine Fahrzeuge im unmittelbaren Umkreis geparkt werden. Weitere bauseitige Leistungen werden auftragsbezogen mit dem Bauherrn abgesprochen.

Warum warnt mich mein Dachdecker vor einer Dachbeschäumung?
Das hat verschiedene Gründe. Es ist sicher richtig, dass es geschäumte Dächer gibt, die wirklich nicht in Ordnung sind. Entweder hat hier der Verarbeiter unqualifiziert gearbeitet oder das Dach ist noch mit konventionellem UV-Schutz beschichtet und der wurde nicht gewartet. Das kommt häufig vor, wenn das Objekt z.B. den Besitzer gewechselt hat und der neue Eigentümer von der notwendigen Wartung nichts wusste. Oft ist aber auch der Grund, dass der Eigentümer die Notwendigkeit einer Nachbeschichtung nicht gesehen hat, weil sein Dach ja noch dicht war, und das trotz schlechtem Zustand der UV-Schutzbeschichtung.
Der Hauptgrund für die Warnungen der Dachdecker ist aber wohl der, dass sie im Normalfall einen Reparaturkunden verlieren! Ein geschäumtes Dach mit Elastomer als UV-Schutz ist weitestgehend wartungsfrei! Auch ein altes Schaumdach kann in den meisten Fällen mit einer Elastomer- Nachbeschichtung saniert werden.
Übrigens: Die häufigsten Gründe, warum sich ein Bauherr für eine Dachsanierung mit Polyurethan-Ortschaum und Elastomer entscheidet sind der unschlagbar günstige Preis und die Verärgerung über ständige Reparaturen der konventionellen Dachabdichtung!

Was heißt "dachabdichtende Wärmedämmung"?
Hier hat der aufgespritzte Polyurethan-Schaum neben Wärmedämmung auch gleichzeitig die Funktion der Dachabdichtung. Der große Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass die Dachoberfläche durch die außenseitige Dämmung in erheblichem Maße thermisch beruhigt wird. Hohe Aufheizung durch Sonne und plötzlichen Regen führen zu Temperaturstürzen, die sich jetzt nicht mehr auf das Dach auswirken. Der Polyurethan-Schaum fängt die Schwankungen ab.

Picken Vögel Löcher in das geschäumte Dach?
In einigen Regionen, und das ist in Deutschland ganz unterschiedlich, ist das Thema "Vogelpick" tatsächlich ein Problem. Einerseits soll die oberste Deckschicht möglichst elastisch sein, andererseits soll sie aber auch hart genug sein, um mechanischen Beschädigungen, und darunter fällt "Vogelpick", entgegenzuwirken. Wenn "Vogelpick" zu befürchten ist, bieten wir an, in die noch flüssige Elastomer- Deckschicht einen geeigneten Schiefersplitt einzustreuen. Dieser wird mittels modifizierter Sandstrahlgebläse gleichmäßig in die stark klebrige Elastomerschicht eingeblasen. Die einzelnen Partikel Schiefersplitt verkleben intensiv mit dem Elastomer und bilden eine harte, von Vögeln unangreifbare Deckschicht. Optisch gutes Aussehen und dauerhafter UV- Schutz sind dabei angenehme Nebeneffekte.

Und was kostet das?
Da jedes Dach anders ist, die Problem- und Aufgabenstellung variiert und das zu berücksichtigende Umfeld jeweils unterschiedlich ist, kann ein allgemeiner Preis nicht wirklich benannt werden. Daher sind wir dazu übergegangen, jedes Dach einzeln zu bewerten und zu kalkulieren. Als Kunde haben Sie mit unserem Festpreisangebot Planungssicherheit. Weitere Kosten, als die in unseren Angeboten ausgewiesenen, entstehen nicht!

Was ist Elastomer ?
Polyurethan-Elastomer MARISEAL ist ein flüssiger Kunststoff, der auf dem Dach eine hochelastische, selbstklebende Abdichtungsfolie bildet. MARISEAL reagiert nach Art der Polymerisation, ist absolut weichmacherfrei und eignet sich für annähernd alle Oberflächen von Dächern. Die fertige Beschichtung ist naht- und fugenlos und zeichnet sich durch sehr hohe Elastizität und Diffusionsfähigkeit aus..

Wie wird Elastomer verarbeitet?
MARISEAL ist einkomponentig und kann mit Lammfellrolle, Pinsel, Besen oder im Airless-Spritzverfahren verarbeitet werden.

Welche Anforderungen werden an den Untergrund gestellt?
MARISEAL
kann auf jedem Untergrund verarbeitet werden, der sauber, fest und trocken ist. Bei porösen Untergründen kann MARISEAL stark verdünnt aufgetragen werden. Es können aber auch geeignete Primer, z.B. MARIPUR 7000, eingesetzt werden. Der Einzelfall ist zu prüfen.

Wie lange hält MARISEAL?
MARISEAL ist ein aromatisches Polyurethan-System. Die Abwitterung beträgt pro Jahr lt. Langzeitgutachten Universität Athen 0,5%. In der Praxis heißt das: ohne Berücksichtigung anderer Umwelteinflüsse hat eine ursprünglich 1,2 mm dicke Elastomerschicht nach 20 Jahren UV-Einstrahlung noch eine Schichtdicke von 1,08 mm und nach 30 Jahren 1,03 mm. Bei größeren Ursprungsdicken verhält sich die Abwitterung proportional.

Welche Farben sind erhältlich?
Wir empfehlen für Dächer die Farbe silbergrau, die sich in unseren Breiten besonders gut bewährt hat. Andere, aber nicht lagermäßig geführte Farben sind: weiß, grau, grün, blau und rot.

Muss MARISEAL auf Dächern mit Vollarmierung verarbeitet werden?
Die aktuellen Flachdachrichtlinien sagen hierzu ja. Diese Aussage bedarf aber einiger Erklärungen. Von entscheidender Bedeutung bezüglich der Langlebigkeit ist die sog. Trockenfilmdicke. Diese sollte 1,2 mm nicht unterschreiten. Bei Vollarmierung mit Gewebevlies wird dieser Wert immer erreicht. Ohne Armierung sind deutlich dünnere Schichten möglich und somit auch schädlich für das Dach. Allerdings nimmt die Vollarmierung dem Elastomer seine hohe Elastizität. Ein guter Kompromiss ist der, dass mit Gewebevlies an Anschlüssen, Dachdurchbrüchen und bei besonders kritischen Dachbereichen gearbeitet wird. Auf der Restfläche muß dann aber dafür gesorgt werden, dass die Mindestdicke von 1,2 mm eingehalten wird. Wenn bei einem Bitumendach nicht sichergestellt werden kann, daß alle Überlappungen in ausreichender Schichtdicke hergestellt werden, empfehlen wir auch hier mit Armierung zu arbeiten.

Kann Elastomer ein durchfeuchtetes Schaumdach retten?
Ja. Für durchfeuchtete Schaumdächer bieten wir das Spezialelastomer MARISEAL 200 an. Dieses kann direkt auf feuchten Untergrund aufgebracht werden. MARISEAL 200 ist in der Lage, pro m² in 24 Stunden etwa 25 g Wasser aus dem Untergrund verdunsten (ausdiffundieren) zu lassen. Die ausgezeichnete Klebehaftung auch auf feuchtem Untergrund verhindert Blasenbildung in der Dachhaut.

Kann Elastomer zur Abdichtung von Balkonen und Terrassen eingesetzt werden?
Grundsätzlich ja. Bei der Abdichtung von Balkonen sind aber besondere Arbeitsweisen anzuwenden. Bei Bedarf wird einer unserer Techniker gerne Hilfestellung geben.

Ist MARISEAL als Dachabdichtung mit konventionellen Folien vergleichbar?
Konventionelle Folien bestehen aus Bahnen, die auf dem Dach verschweißt werden. Die Befestigung am Untergrund erfolgt entweder mechanisch (z.B. durch Verdübelung) oder durch Gewicht (lose verlegt mit Kiesschüttung). Bei Dachrändern und Wandanschlüssen werden Folien mit Aluprofilen befestigt.
MARISEAL ist selbstklebend und bildet auf dem Dach eine naht- und fugenlose Folie. Selbst bei Beschädigung gibt es kein Unterwandern durch Feuchtigkeit. Die mechanischen und physikalischen Eigenschaften sind durchaus vergleichbar.

Worin besteht der Unterschied zwischen MARISEAL 250 und MARISEAL 200?
MARISEAL 250
ist das Standard-System. Es sollte in Schichtdicken von max. 0,7 mm aufgebracht werden. Größere Schichtdicken können zum Aufbrechen der Haut führen, weil die Lösemittel nicht entweichen können. Der Untergrund sollte weitestgehend trocken sein.
MARISEAL 200 ist ebenfalls einkomponentig, obwohl vor der Verarbeitung eine zweite Komponente zugegeben wird. Diese hat aber keinen Einfluß auf die Reaktion, macht also das System nicht "schneller" oder "langsamer". MARISEAL 200 kann in einem Arbeitsgang in jeder beliebigen Schichtdicke aufgetragen werden. Der Untergrund kann auch feucht sein. Beide Systeme sind übrigens airlessfähig.

 
 
 

zum Seitenanfang

Flachdach PUR | Wellasbest | Blechdach PUR | Altschaumsanierung | PUR-Schaum | Elastomer
  ISOPOL® ist eingetragenes Warenzeichen für Heinz-Werner Schrimpf
Isopol-Dachsanierung Inh. Heinz-Werner Schrimpf
Eikeloher Str. 4
| D-59597 Erwitte-Eikeloh | Tel. +49 (0)2943 976510  |  Fax +49 (0) 2943 976511

Interessante Links: 
Dachsanierungsprojekt LDC
Flachdachsanierung mit Elastomer MARISEAL 250
Spiegelseite dieser Seite