Dachsanierung mit Polyurethan-Ortschaum ist Dachabdichtung und Wärmedämmung in einem Arbeitsgang!


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  Neu (Stand 11/04): es ist der erklärte politische Wille, an asbesthaltigen Dächern keine Maßnahmen mehr durchführen zu lassen, die ein solches Dach erhalten! Ein entsprechendes Gesetz ist bereits verabschiedet oder steht kurz davor!

Wichtige Hinweise zum Thema Wellasbest

Wir müssen in diesem Zusammenhang auf einige Punkte aufmerksam machen, die von Bundesland zu Bundesland und auch von Stadt zu Stadt unterschiedlich gehandhabt werden.

 Das Thema „Umgang mit Asbestzement- Produkten“ ist weitestgehend als problematisch bekannt. Der Umgang ist geregelt in der TRGS 519. Danach darf nur derjenige an und mit diesen Produkten arbeiten, der die notwendige Sachkunde in einem speziellen Lehrgang erlangt hat. Schwerpunkt dieses Seminars ist natürlich die Demontage und Entsorgung derartiger Produkte. Da bei uns mehrere Mitarbeiter über diese Sachkunde verfügen, ist das bis hierher kein Thema.

 Problematischer wird es mit der Behandlung von AZ- Produkten, die der Erhaltung dienen. Die TRGS 519 sagt einerseits, dass AZ- Platten nicht gereinigt werden dürfen. Das ist insoweit auch klar, weil bei jeglicher Art der Reinigung Asbestfasern freigesetzt werden können, die dann die Mitarbeiter und die Umwelt belasten können. Andererseits sagt die TRGS 519 auch, dass AZ- Platten, die noch nicht beschichtet waren, nicht beschichtet werden dürfen.

 Hier beginnt die Unklarheit, die zu unterschiedlichen Auslegungen führt: Bei der Erstellung der TRGS 519 ist man davon ausgegangen, dass eine Beschichtung üblicherweise eine Farbbeschichtung oder jedenfalls eine Dünnbettbeschichtung mit welchem Material auch immer ist. Hier ist immer eine vorhergehende Reinigung erforderlich.

 Bei der Beschichtung eines Wellasbest- Daches mit Polyurethan- Ortschaum verhält es sich etwas anders. Hier wird vorher nicht gereinigt und während der gesamten Maßnahme findet keine Tätigkeit statt, die zu Beschädigungen der AZ- Platten und somit zur Freisetzung von Asbest- Fasern führen kann.

 Die Arbeiten an AZ- Produkten werden unterteilt in die Bereiche Abriß (A), Sanierung (S) und Instandhaltung (I). Auf diese so genannten ASI- Arbeiten bezieht sich die TRGS 519. Darin heißt es weiter, dass Arbeiten der Kategorie A und S einzeln meldepflichtig sind, also 14 Tage vor Beginn der Maßnahme beim Gewerbeaufsichtsamt/ Staatl. Amt für Arbeitsschutz angemeldet werden müssen. Bei Arbeiten der Kategorie I, also Instandhaltung, genügt es, dass die tätige Firma bei der für den Sitz der Firma zuständigen Behörde anzeigt, dass sie Arbeiten an AZ- Produkten (in geringem Umfang) durchführt.

 AZ- Produkte gelten als „hart gebundener Asbest“, von dem normalerweise keine Gefahr ausgeht. Erst bei der Demontage und bei der mechanischen Bearbeitung können Fasern frei werden. Beschäumungen von Asbestzement- Dächern sind daher im Sinne dieser Verordnung Arbeiten „in geringem Umfang“, weil keine Demontage und auch keine mechanische Bearbeitung stattfindet. Diese Arbeiten fallen also in den Bereich I = Instandhaltung und sind somit nicht anzeigepflichtig.

 Hier aber greift nun die (mögliche) unterschiedliche Auffassung der Behörden. Es gibt Behörden, die lassen grundsätzliche keine erhaltenden Maßnahmen zu, auch nicht die Beschäumung. Wenn dann diese Arbeiten trotzdem ausgeführt werden, kann es vorkommen, dass eine Baustelle stillgelegt wird. Man müsste dann über einen langwierigen Klageweg die Situation klären lassen. Besser ist, mit der zuständigen Behörde vorher zu sprechen, das Verfahren darzulegen und die Zusage der Übereinstimmung zu erfragen.

 In den alten Bundesländern hatten wir diesbezüglich noch keine Schwierigkeiten. Wir haben aber von Mitbewerbern gehört, dass es in den neuen Bundesländern hier schon Schwierigkeiten gab. Wir möchten daher empfehlen, dass Sie sich mit dieser Problematik befassen und bei der zuständigen Behörde entsprechende Informationen einholen.

 Ein Verbot der Beschäumung, obwohl mit der TRGS 519 konform, kommt im weitesten Sinne einer Enteignung gleich, weil dem Objekteigentümer die Verfügung über sein Eigentum in Form einer Werterhaltung entzogen wird. Das wäre anders, wenn der Gesetzgeber die Gefährlichkeit von AZ- Platten höher eingestuft hätte und für den Austausch gegen asbestfreie Produkte z.B. eine Frist gesetzt hätte. Er hat aber ganz klar AZ- Platten als nicht gefährlich eingestuft, so lange keine faserfreisetzenden Maßnahmen durchgeführt werden. Gefährlich wird es erst, wenn derartige Produkte ausgebaut und entsorgt werden!

 

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Interessante Links: 
Dachsanierungsprojekt LDC
Flachdachsanierung mit Elastomer MARISEAL 250
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